Elterngeld clever erhöhen: Wie eine Familie mehrere tausend Euro mehr bekam
08.01.2026



Foto von Markus Spiske auf Unsplash
Viele Menschen lassen Elterngeld einfach liegen, weil ihnen Folgendes nicht klar ist:
Bemessungszeitraum verschieben ist Key 🔑 - gerade dann, wenn du in der Vergangenheit mehr verdient hast (das ist vor allem bei Geschwisterkindern der Fall). In unseren Expertengesprächen begegnen uns immer wieder spannende Fälle, bei denen sich alles darum dreht, den richtigen Bemessungszeitraum zu finden, um das Elterngeld zu erhöhen. Ein Beispiel aus der Praxis zeigt, wie durch die gezielte Nutzung von Schiebegründen und eine kluge Planung mehrere tausend Euro Unterschied im Elterngeld entstehen können.
👩💼 Die Ausgangssituation
Unsere Kundin – nennen wir sie Lara – ist angestellt und betreibt nebenbei eine kleine Selbstständigkeit.
Ihr zweites Kind wird Anfang 2026 geboren, der Mutterschutz beginnt Ende 2025.
Nach der gesetzlichen Regelung (§ 2b BEEG) schaut man bei der Elterngeldberechnung bei Selbstständigen zunächst auf das Kalenderjahr vor der Geburt. In Laras Fall wäre das also das Kalenderjahr 2025 gewesen.
Da der Mutterschutz jedoch noch Ende 2025 beginnt und diese Zeit ein Schiebetatbestand ist, wird der Bemessungszeitraum um ein Kalenderjahr verschoben.
Ergebnis:
👉 Das Bemessungsjahr verschiebt sich von 2025 auf 2024.
Doch 2024 war für sie kein typisches Erwerbsjahr – und genau hier beginnt die spannende Wendung.
🔁 Schiebegrund Nr. 2 – Elterngeldbezug für das erste Kind
Lara hatte Anfang 2023 ihr erstes Kind bekommen und bezog dafür bis Februar 2024 noch Elterngeld.
Da die ersten 14 Lebensmonate mit Elterngeldbezug nicht für die Bemessung herangezogen werden, durfte sie dieses Jahr ebenfalls schieben.
Ergebnis:
👉 Das Bemessungsjahr verschiebt sich sogar um 2 Jahre: von 2024 auf 2022.
💡 Schiebegrund Nr. 3 – Kurzarbeit während Corona
Im Jahr 2022 war Lara von Kurzarbeit betroffen – wie so viele Eltern in dieser Zeit.
Auch das ist ein anerkannter Schiebegrund nach § 2b Abs. 1 Nr. 3 BEEG, da Kurzarbeit zu einer Einkommensminderung führt, die nicht selbst verschuldet ist.
Ergebnis:
👉 Das Bemessungsjahr verschiebt sich weiter zurück – von 2022 auf 2021.
🚀 Der entscheidende Vorteil – Rückkehr in Vollzeit
2021 war für Lara ein starkes Jahr:
Vor ihrer Corona-Kurzarbeit war sie in Vollzeit tätig und konnte ihr reguläres, volles Einkommen erzielen.
Durch die Schiebegründe – Mutterschutz, Elterngeldbezug und Kurzarbeit – wurde genau dieses Jahr - 2021 - zur Berechnungsgrundlage für das neue Elterngeld. 5 Jahre schieben - wer hätte das gedacht?
Das bedeutete:
💰 Ein deutlich höheres Elterngeld, als wenn die Berechnung auf 2023 oder 2024 (mit Teilzeit, Kurzarbeit und Elterngeldmonaten) basiert hätte.
🧩 Die Zeitlinie im Überblick
Jahr | Ereignis | Bedeutung |
|---|---|---|
2026 | Geburt des 2. Kindes | Neuer Antrag |
2025 | Mutterschutz | Schiebegrund |
2024 | Elterngeld (14. Monat erstes Kind) | Schiebegrund |
2023 | Teilzeit/Elterngeldbezug | Schiebegrund |
2022 | Kurzarbeit (Corona) | Schiebegrund |
2021 | Vollzeit | Höchstes Einkommen |
Am Ende wurde das Bemessungsjahr 2021 anerkannt – das Jahr mit dem höchsten Verdienst. Und psst 🤫 Lara hat durch das Verschieben insgesamt 15.600 € mehr Elterngeld bekommen, als initial gedacht.
✨ Fazit: Schieben lohnt sich!
Was auf den ersten Blick nach komplizierter Bürokratie aussieht, kann sich richtig lohnen.
Durch die gezielte Anwendung von Schiebegründen konnte Lara ihr Elterngeld auf Basis ihres besten Einkommensjahres berechnen lassen.
Laras (und vielleicht auch bald dein) Vorteil:
Mehr finanzielle Sicherheit in der Elternzeit – dank guter Expertise und einer cleveren Strategie.
💬 Tipp für Eltern
Wenn du in den letzten Jahren Elterngeld bezogen, in Kurzarbeit warst oder selbständig tätig bist, lohnt sich ein genauer Blick auf dein Einkommen.
Manchmal reicht schon ein Jahr weiter zurück, um spürbar mehr Elterngeld zu erhalten.
Du bist dir unsicher, ob du den Bemessungszeitraums schieben kannst, bzw. ob sich das finanziell lohnt? Lass uns doch mal gemeinsam in einem Gespräch mit unseren Experten drüber schauen. Jetzt Termin sichern.
Viele Menschen lassen Elterngeld einfach liegen, weil ihnen Folgendes nicht klar ist:
Bemessungszeitraum verschieben ist Key 🔑 - gerade dann, wenn du in der Vergangenheit mehr verdient hast (das ist vor allem bei Geschwisterkindern der Fall). In unseren Expertengesprächen begegnen uns immer wieder spannende Fälle, bei denen sich alles darum dreht, den richtigen Bemessungszeitraum zu finden, um das Elterngeld zu erhöhen. Ein Beispiel aus der Praxis zeigt, wie durch die gezielte Nutzung von Schiebegründen und eine kluge Planung mehrere tausend Euro Unterschied im Elterngeld entstehen können.
👩💼 Die Ausgangssituation
Unsere Kundin – nennen wir sie Lara – ist angestellt und betreibt nebenbei eine kleine Selbstständigkeit.
Ihr zweites Kind wird Anfang 2026 geboren, der Mutterschutz beginnt Ende 2025.
Nach der gesetzlichen Regelung (§ 2b BEEG) schaut man bei der Elterngeldberechnung bei Selbstständigen zunächst auf das Kalenderjahr vor der Geburt. In Laras Fall wäre das also das Kalenderjahr 2025 gewesen.
Da der Mutterschutz jedoch noch Ende 2025 beginnt und diese Zeit ein Schiebetatbestand ist, wird der Bemessungszeitraum um ein Kalenderjahr verschoben.
Ergebnis:
👉 Das Bemessungsjahr verschiebt sich von 2025 auf 2024.
Doch 2024 war für sie kein typisches Erwerbsjahr – und genau hier beginnt die spannende Wendung.
🔁 Schiebegrund Nr. 2 – Elterngeldbezug für das erste Kind
Lara hatte Anfang 2023 ihr erstes Kind bekommen und bezog dafür bis Februar 2024 noch Elterngeld.
Da die ersten 14 Lebensmonate mit Elterngeldbezug nicht für die Bemessung herangezogen werden, durfte sie dieses Jahr ebenfalls schieben.
Ergebnis:
👉 Das Bemessungsjahr verschiebt sich sogar um 2 Jahre: von 2024 auf 2022.
💡 Schiebegrund Nr. 3 – Kurzarbeit während Corona
Im Jahr 2022 war Lara von Kurzarbeit betroffen – wie so viele Eltern in dieser Zeit.
Auch das ist ein anerkannter Schiebegrund nach § 2b Abs. 1 Nr. 3 BEEG, da Kurzarbeit zu einer Einkommensminderung führt, die nicht selbst verschuldet ist.
Ergebnis:
👉 Das Bemessungsjahr verschiebt sich weiter zurück – von 2022 auf 2021.
🚀 Der entscheidende Vorteil – Rückkehr in Vollzeit
2021 war für Lara ein starkes Jahr:
Vor ihrer Corona-Kurzarbeit war sie in Vollzeit tätig und konnte ihr reguläres, volles Einkommen erzielen.
Durch die Schiebegründe – Mutterschutz, Elterngeldbezug und Kurzarbeit – wurde genau dieses Jahr - 2021 - zur Berechnungsgrundlage für das neue Elterngeld. 5 Jahre schieben - wer hätte das gedacht?
Das bedeutete:
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🧩 Die Zeitlinie im Überblick
Jahr | Ereignis | Bedeutung |
|---|---|---|
2026 | Geburt des 2. Kindes | Neuer Antrag |
2025 | Mutterschutz | Schiebegrund |
2024 | Elterngeld (14. Monat erstes Kind) | Schiebegrund |
2023 | Teilzeit/Elterngeldbezug | Schiebegrund |
2022 | Kurzarbeit (Corona) | Schiebegrund |
2021 | Vollzeit | Höchstes Einkommen |
Am Ende wurde das Bemessungsjahr 2021 anerkannt – das Jahr mit dem höchsten Verdienst. Und psst 🤫 Lara hat durch das Verschieben insgesamt 15.600 € mehr Elterngeld bekommen, als initial gedacht.
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