Diese Auswirkungen hat Elterngeld auf deine Steuern
23.02.2026

Foto von Christin Hume auf Unsplash
Das Elterngeld ist eine wertvolle Unterstützung für junge Familien in Deutschland, um den Einkommensausfall während der Elternzeit auszugleichen. Doch was viele frischgebackene Eltern oft übersehen, sind die steuerlichen Auswirkungen, die das Elterngeld mit sich bringt. In diesem Blogpost erklären wir dir, wie das Elterngeld dein Steuer beeinflusst und worauf du unbedingt achten solltest.
Wie beeinflusst das Elterngeld deine Steuer?
Das Elterngeld selbst ist zwar steuerfrei, unterliegt jedoch dem sogenannten Progressionsvorbehalt, da es sich um eine Lohnersatzleistung handelt. Das bedeutet, dass es bei der Ermittlung des Steuersatzes für dein restliches Einkommen berücksichtigt wird. Was kompliziert klingt, bedeutet im Wesentlichen, dass das Elterngeld deinen Steuersatz erhöhen kann, der dann auf dein zu versteuerndes Einkommen angewendet wird.
Steuerklassenwechsel: Sinnvoll oder nicht?
Viele Eltern erwägen einen Steuerklassenwechsel, wenn Nachwuchs unterwegs ist. Dies kann mehr Netto im Monat bedeuten und beeinflusst somit die Bemessungsgrundlage für das Elterngeld. Ein Steuerklassenwechsel sollte aber gut durchdacht und bestenfalls mit professioneller Steuerberatung erfolgen, um die genauen Auswirkungen zu verstehen und langfristig keine Nachteile zu erleiden.
💡 Gut zu wissen: Es wird die Steuerklasse zur Berechnung des Elterngeldes genutzt, die im Bemessungszeitraum überwiegt (mind. 7 Monate, bei einer Monatsaufteilung von 6:6 wird die Steuerklasse genommen, die näher an der Geburt liegt). Dabei sollte man beachten, dass sich der Bemessungszeitraum verschieben kann. Der initiale Bemessungszeitraum umfasst die 12 Monate vor der Geburt bzw. dem Mutterschutz. In unserem Blogpost zu den Schiebegründen findest du heraus wie und inwiefern sich der Bemessungszeitraum dadurch verschieben kann.
Während des Elterngeldbezuges empfiehlt es sich, dass Eltern die Steuerklasse wieder zurück wechseln, sodass ihr unterjährig mehr Einkommen bezieht. Beachtet, dass ein Steuerklassenwechsel aber auch immer Auswirkungen auf potentielles Arbeitslosen- und Krankengeld hat.
Tipps zur Steuererklärung
In deiner Steuererklärung ist es wichtig, das erhaltene Elterngeld korrekt anzugeben. Nutze die Möglichkeit, steuerliche Sonderausgaben wie Kinderbetreuungskosten abzusetzen, um dein zu versteuerndes Einkommen zu senken. Welche Kosten du absetzen kannst, besprichst du am besten mit deinem Steuerberater.
Fazit: Planung ist alles
Um die volle Unterstützung durch das Elterngeld genießen zu können und das Beste aus deiner Situation herauszuholen, ist es entscheidend, auch steuerliche Punkte von vornherein mit zu berücksichtigen. Informiere dich umfassend und hole dir gegebenenfalls professionelle Beratung, um die beste finanzielle Planung für deine Familie sicherzustellen.
Das Elterngeld ist eine wertvolle Unterstützung für junge Familien in Deutschland, um den Einkommensausfall während der Elternzeit auszugleichen. Doch was viele frischgebackene Eltern oft übersehen, sind die steuerlichen Auswirkungen, die das Elterngeld mit sich bringt. In diesem Blogpost erklären wir dir, wie das Elterngeld dein Steuer beeinflusst und worauf du unbedingt achten solltest.
Wie beeinflusst das Elterngeld deine Steuer?
Das Elterngeld selbst ist zwar steuerfrei, unterliegt jedoch dem sogenannten Progressionsvorbehalt, da es sich um eine Lohnersatzleistung handelt. Das bedeutet, dass es bei der Ermittlung des Steuersatzes für dein restliches Einkommen berücksichtigt wird. Was kompliziert klingt, bedeutet im Wesentlichen, dass das Elterngeld deinen Steuersatz erhöhen kann, der dann auf dein zu versteuerndes Einkommen angewendet wird.
Steuerklassenwechsel: Sinnvoll oder nicht?
Viele Eltern erwägen einen Steuerklassenwechsel, wenn Nachwuchs unterwegs ist. Dies kann mehr Netto im Monat bedeuten und beeinflusst somit die Bemessungsgrundlage für das Elterngeld. Ein Steuerklassenwechsel sollte aber gut durchdacht und bestenfalls mit professioneller Steuerberatung erfolgen, um die genauen Auswirkungen zu verstehen und langfristig keine Nachteile zu erleiden.
💡 Gut zu wissen: Es wird die Steuerklasse zur Berechnung des Elterngeldes genutzt, die im Bemessungszeitraum überwiegt (mind. 7 Monate, bei einer Monatsaufteilung von 6:6 wird die Steuerklasse genommen, die näher an der Geburt liegt). Dabei sollte man beachten, dass sich der Bemessungszeitraum verschieben kann. Der initiale Bemessungszeitraum umfasst die 12 Monate vor der Geburt bzw. dem Mutterschutz. In unserem Blogpost zu den Schiebegründen findest du heraus wie und inwiefern sich der Bemessungszeitraum dadurch verschieben kann.
Während des Elterngeldbezuges empfiehlt es sich, dass Eltern die Steuerklasse wieder zurück wechseln, sodass ihr unterjährig mehr Einkommen bezieht. Beachtet, dass ein Steuerklassenwechsel aber auch immer Auswirkungen auf potentielles Arbeitslosen- und Krankengeld hat.
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Fazit: Planung ist alles
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